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Das gibt es Neues!

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 22. März sollte der Vorentwurf des Bebauungsplans zur „Neuen Nordstadt“ in Form von Strukturplänen vom Gemeinderat beschlossen und zur frühzeitigen offiziellen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden auf den Weg gebracht werden. Aus der Mitte des Gemeinderats wurde jedoch wegen weiterem Informations- und Beratungsbedarf der Antrag auf Absetzung des Tagesordnungspunktes vor Eintritt in die Tagesordnung gestellt, was eine Mehrheit von 13 Stimmen für und 10 Stimmen gegen die Absetzung fand.

Bürgermeister Ziegler hatte im Rahmen der Diskussion über den Absetzungsantrag vergeblich in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen, dass es sich bei der Vorlage noch um einen Vorentwurf handle, um zunächst die formale frühzeitige Beteiligung durchführen zu können und dass bei einer Absetzung der Tagesordnungspunkt mit mindestens 7-wöchiger Verzögerung erst wieder in der nächsten Sitzung des Gemeinderates am 10.05.2017 aufgerufen werden könne.

Das bedeutet, dass das für die nächste Zeit vorgesehene weitere Bebauungsplan- und auch das Umlegungsverfahren – nicht fortgeführt werden können.

Die Auswirkungen konkretisieren wie folgt:

Bebauungsplanverfahren:

  • Mit der Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und mit der Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Behörden kann nicht begonnen werden – diese Schritte wären bis zum 10.05.21017 abgeschlossen gewesen;
  • das städtebauliche Konzept muss erneut – zunächst nichtöffentlich – in den städtischen Gremien beraten werden;
  • neue Erkenntnisse und Ergebnisse der Beratungen müssen ggf. in das städtebauliche Konzept eingearbeitet werden;
  • die erneute Vorlage an den Gemeinderat zur Zustimmung zum Vorentwurf und zur Anordnung der Öffentlichkeits- sowie Behördenbeteiligung in öffentlicher Sitzung kann frühestens erst wieder am 10. Mai, wahrscheinlich sogar erst am 28. Juni 2017 erfolgen

Umlegungsverfahren:

  • Das Umlegungsverfahren ruht bis zur Zustimmung des Gemeinderates zum Vorentwurf.

 

Erschließungsträger ausgewählt

 

Wie Sie sicherlich schon erfahren haben, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 20.07.2016 den Erschließungsträger für das Neubaugebiet "Neue Nordstadt" ausgewählt und die Verwaltung beauftragt, mit ihm die konkreten Rahmenbedingungen der Erschließungsträgerschaft und das weitere Verfahren zu besprechen.

Dies ist mittlerweile erfolgt. Der Erschließungsträger, die H+S Projektentwicklung GmbH, freut sich schon sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit der Stadt Ladenburg. Hinter H+S verbergen sich Torsten Hesch und Erich Schulz; sie haben in Ladenburg bereits das Neubaugebiet "Hockenwiese" als Erschließungsträger entwickelt.

Mit dem Erschließungsträger und deren Fachplaner Sternemann und Glup aus Sinsheim werden nun in Zusammenarbeit mit Prof. Wolfgang Christ vom UI-Institut, dem Fraunhofer-Institut und der Technischen Verwaltung der Stadt Ladenburg die umfangreichen Ergebnisse der bisherigen Verfahrensschritte zusammengeführt. Diese Arbeit mündet dann in einem ersten Bebauungsplanentwurf.

Parallel hierzu laufen bereits Untersuchungen zur faunistischen Erhebung sowie die Überprüfung der Entwässerungsmöglichkeiten des Neubaugebietes.

Die Beauftragung des Vermessungsbüros Best durch den Erschließungsträger und des Ingenieurbüros Peschla und Rochmes, das die Bodenuntersuchung durchführen wird, durch die Stadt Ladenburg ist bereits erfolgt. Parallel hierzu wurde bereits der Ablauf der archäologischen Bodenerkundung mit der Landesdenkmalpflege abgeklärt. Der Verkehrsplaner, der auch das schalltechnische Gutachten erstellen wird, ist mit dem Ingenieurbüro Koehler + Leutwein ebenfalls bereits ausgewählt.

Startschuss für die Entwicklung eines 1. Erschließungsabschnittes für Wohnbebauung in der Neuen Nordstadt gefallen

Geltungsbereich des Bebauungsplans "2.6 Nordstadt"
Den dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan zugrunde liegende Geltungsbereich können Sie nachfolgend einsehen; dargestellt ist auch ein Ablaufdiagramm zum Bebauungsplan- und Umlegungsverfahren.