Absage des Sommertagszugs und weiterer Veranstaltungen

Corona-Virus

Nach der aktuellen Lagebeurteilung zum Corona-Virus und den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und des Gesundheitsministeriums Baden-Württemberg hat die Stadt Ladenburg die für die kommenden zwei Wochen vorgesehenen größeren Veranstaltungen geprüft. Um den Corona-Virus möglichst einzudämmen, sollen laut den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts Großveranstaltung und Veranstaltungen in geschlossen Räumen vermieden werden.

Daher hat sich die Stadt Ladenburg dazu entschlossen, den anstehenden Sommertagszug sowie starkbesuchte Veranstaltungen im Domhof bis zum 22. März 2020 vorsorglich abzusagen bzw. zu verschieben. Die Absage erfolgt stets mit Zustimmung der Veranstalter.

Von dieser Entscheidung betroffen sind ein Fachvortrag des Lobdengau-Museums am 12. März, die Sportlerehrung am 13. März sowie das Jubiläumskonzert der Musikschule am 15. März. Sowohl für die Sportlerehrung als auch für das Konzert der Musikschule soll es einen Ersatztermin zu einem späteren Zeitpunkt geben.

Betroffen von der Absage sind auch der anstehende Sommertagszug am 22. März sowie der begleitende, traditionelle Garangotag im Domhof. Die derzeitige Situation und dynamische Entwicklung lassen keinen ausgelassenen Umzug zu. Zudem soll vermieden werden, dass bei einer Absage zu einem späteren Zeitpunkt den Veranstaltern und Teilnehmern finanzielle Schäden entstehen.

„Die Entscheidungen sind uns nicht leichtgefallen, allerdings befinden wir uns derzeit in einer Ausnahmesituation, die uns zu einem vorausschauenden und verantwortungsvollen Handeln aufruft. Die Absagen dienen nicht zuletzt dem besonderen Schutz von Menschen mit Vorerkrankungen und älteren Menschen. Wir empfehlen gleichermaßen allen Vereinen, die in den kommenden Wochen Hauptversammlungen oder eigene Veranstaltungen in geschlossenen Räumen vorgesehen haben, eigenverantwortlich zu prüfen, ob die Veranstaltung zwingend ist bzw. ob sie verschoben werden kann.“, so Bürgermeister Stefan Schmutz.

Die Stadtverwaltung wird die Entwicklung weiter begleiten. Eine vorbeugende Absage von weiteren öffentlichen Veranstaltungen nach dem 22. März ist nicht auszuschließen.