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Im Rahmen der diesjährigen Bundesgartenschau im thüringischen Gera wurde am vergangenen Samstag der in 2-jährigem Rhythmus ausgelobte Deutsche Landschaftsarchitekturpreis 2007 verliehen. Es handelt sich hierbei um die einzige und damit sehr bedeutende Auszeichnung in dieser Architekturdisziplin in Deutschland, sozusagen der "Bambi" der Landschaftsarchitektur.
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Mit dem Preis werden beispielhafte Projekte und deren Verfasser, d. h. Planer und Bauherr, ausgezeichnet. Anerkannt werden dabei herausragende Leistungen, die zeitgemäße sozial und ökologisch orientierte Freiraum- und Landschaftsplanung verwirklichen und dabei ästhetisch anspruchsvolle und innovative Lösungen darstellen.
Im Beisein von Dr. Norbert Vornehm, Oberbürgermeister von Gera, und Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, übergab Andrea Gebhard, Präsidentin des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten, zwei erste Preise und fünf Würdigungen aus insgesamt über 80 eingereichten Projekten.
Zu einem Preis hat es für die Stadt Ladenburg mit dem im Zusammenhang mit dem Grünprojekt 2005 entstandenen "Grünen Ring" zwar nicht gereicht. Christoph Luz und Jürgen Straß vom Landschaftsarchitekturbüro sowie Bürgermeister Rainer Ziegler und der städtische Projektleiter Herbert Felbek für die Stadt Ladenburg als Bauherrin waren dennoch überaus stolz, eine Würdigung im feierlichen Rahmen der Verleihung im altehrwürdigen Theater von Gera gegenzunehmen.
Für Bürgermeister Ziegler ist diese Würdigung eine weitere bedeutende Anerkennung für das, was in Ladenburg in den letzten Jahren geschaffen werden konnte. Die Juroren dazu in ihrer Beurteilung: "Der Ladenburger Grüne Ring ergänzt - durch die Intervention der Landschaftsarchitektur - die städtebauliche Qualität der Innenstadt mit wertvollen neu geschaffenen und wieder entdeckten öffentlichen Freiräumen, denen eine große Nutzungsvielfalt zur Aneignung durch die Bürger innewohnt."