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KliBA präsentiert regionale Karte zu erneuerbaren Energien Drucken E-Mail

Neues Internet-Angebot erlaubt Austausch von Bürger zu Bürger

Heidelberg, 10.05.2006) Eine neue Informationsplattform zu erneuerbaren Energien bietet die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden (KliBA) auf ihrer Website: Über eine interaktive Landkarte können sich Interessierte informieren, wie stark in den Städten und Gemeinden der Region erneuerbare Energien genutzt werden und wo Betreiber entsprechender Anlagen bereit sind, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die „Erneuerbare Energien vor Ort“-Karte der KliBA zeigt durch farbige Markierungen, wo Solaranlagen, Holzpellet- und Holzhackschnitzelheizungen, Biogasheizungen, Geothermieanlagen und Blockheizkraftwerke mit Pflanzenölbetrieb installiert sind. Die Datenbank wird fortlaufend ergänzt. Privatpersonen wie Unternehmen, die in einer der 14 KliBA-Kommunen entsprechende Anlagen betreiben, sind aufgerufen, ihre Daten der KliBA zu melden. Wer bereit ist, seine Erfahrungen mit den umweltfreundlichen Energieträgern weiterzugeben, kann zusätzlich zu den technischen Angaben seine Kontaktdaten zur Verfügung stellen.

„Eine solche Energie-Karte ist ein ehrgeiziges und neuartiges Projekt“, erläuterte Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KliBA. Ziel sei es, 20 Jahre nach Tschernobyl zu zeigen, dass der Umstieg auf zukunftsfähige Energieträger problemlos machbar und wirtschaftlich wie ökologisch sinnvoll ist. Keßler setzt daher auch ganz bewusst auf den Austausch von Bürger zu Bürger: „Von den persönlichen Erfahrungen anderer zu hören, ist besonders wertvoll – gerade für Familien oder Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen, künftig selbst erneuerbare Energien zu nutzen.“

Anlagenbetreiber, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, können ihre Daten unter www.kliba-heidelberg.de in die Online-Karte eintragen. Außerdem liegen Faltblätter mit Fragebögen zur Datenerfassung in allen Rathäusern der KliBA-Kommunen aus. Das Projekt wurde der Öffentlichkeit vorab im Rahmen der Veranstaltung „Die Erde unter Strom“ am 29. April in Heidelberg präsentiert; gefördert wird es vom Umweltministerium Baden-Württemberg.

Projekt „Erneuerbare Energie vor Ort“:

Ziele:

Überblick über die Nutzung erneuerbarer Energien in der Region; Erfahrungsaustausch von Bürger zu Bürger zu erneuerbaren Energien

Regionaler Bezug:

Erfasst werden Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in den 14 KliBA-Kommunen Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Heidelberg, Hemsbach, Hirschberg, Ladenburg, Neckargemünd, Plankstadt, Sandhausen, Schriesheim, Sinsheim, Walldorf und Weinheim.

Internet:

Interaktive „Erneuerbare Energien vor Ort“-Karte sowie Möglichkeit zur Online-Datenerfassung unter www.kliba-heidelberg.de

Förderung:

Umweltministerium Baden-Württemberg

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dr. Klaus Keßler
Geschäftsführung
Tel.: (0 62 21) 60 38 08
k.kessler@kliba-heidelberg.de


Peter Kolbe
Projektleitung
Tel.: (0 62 21) 60 38 08
p.kolbe@kliba-heidelberg.de


Dr. Christiane Pfeiffer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (0 62 01) 26 55 93
Mobil: (01 79) 44 59 7 59
christiane.pfeiffer@corprint.de

 
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