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Ladenburg und Garango vertiefen kommunale Partnerschaft


Die Stadt Ladenburg hat vom 27. bis 30. September am Vernetzungstreffen deutsch-westafrikanischer Kommunalpartnerschaften in Bonn teilgenommen. Eingeladen hatte die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW). Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus 18 kommunalen Partnerschaften kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, bestehende Kooperationen weiterzuentwickeln und neue gemeinsame Projekte anzustoßen.

Ladenburg war mit Bürgermeister Stefan Schmutz und der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, Karola Liebrich, vertreten. Aus Garango nahmen Bürgermeister Karim Sana und der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Abdou Narcisse Guiebre, teil.

Die Partnerschaft zwischen Ladenburg und Garango gehört mit einer inzwischen mehr als 40-jährigen Geschichte zu den ältesten deutsch-westafrikanischen kommunalen Partnerschaften. Bürgermeister Stefan Schmutz war als Redner Teil der Auftaktdiskussion des Vernetzungstreffens geladen. Abdou Narcisse Guiebre stellte darüber hinaus in einem Fachforum die Bedeutung gemeinsamer Projekte im Bildungsbereich vor.

Für Ladenburg war es nach der internationalen Konferenz in Gießen im Jahr 2025 bereits die zweite Beteiligung an einer solchen internationalen Fachebene in Folge. Im Mittelpunkt standen neben dem Erfahrungsaustausch insbesondere die Frage, wie kommunale Partnerschaften und aktuell schwierigen Bedingungen weiterentwickelt und konkrete gemeinsame Projekte umgesetzt werden können.

„Die Konferenz hat uns eine gemeinsame Perspektive ermöglicht und den Blick klar in die Zukunft gerichtet. Wir haben wichtige Kontakte geknüpft, neue Ideen mitgenommen und zugleich konkrete Ansatzpunkte identifiziert, um die Zusammenarbeit zwischen Ladenburg und Garango weiter zu vertiefen“, erklärt Bürgermeister Stefan Schmutz.

Ein besonderer Schwerpunkt der weiteren Gespräche liegt auf der gemeinsamen Antragstellung für ein Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung für die Landwirtschaft in Garango. Dabei könnte der vorhandene Staudamm eine wichtige Rolle spielen. Ziel ist es, gemeinsam zu prüfen, wie vorhandene Infrastruktur besser genutzt und die landwirtschaftlichen Erträge vor Ort nachhaltig verbessert werden können.

Der Austausch endet für die Delegationen aus Ladenburg und Garango nicht mit dem Vernetzungstreffen in Bonn. Aufgrund der Förderung von Unterkunft und Verpflegung durch die SKEW besteht im Anschluss die Möglichkeit zu einem zweitägigen Arbeitstreffen in Ladenburg. Dort sollen die während der Konferenz gewonnenen Impulse vertieft, bestehende Kooperationen reflektiert und konkrete nächste Schritte für gemeinsame Projekte vereinbart werden.

Damit verbindet das Vernetzungstreffen in Bonn den internationalen Erfahrungsaustausch mit einer konkreten Fortsetzung vor Ort: Die mehr als 40-jährige Partnerschaft zwischen Ladenburg und Garango soll nicht nur bewahrt, sondern insbesondere mit Blick auf gemeinsame Projekte in den Bereichen Bildung, Wasser und nachhaltige Entwicklung weiterentwickelt werden.

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