Ausstellung „Spielkarten und Kartenmacher in der Kurpfalz“

Lobdengau-Museum

Karo Bube

Karo Bube aus dem Handwerkertarock von Philipp Wespin (Münster, nach 1803). Aus der Sammlung von Klaus-Jürgen Schultz.

Sonderausstellung „Spielkarten und Kartenmacher in der Kurpfalz“

Spielkarten haben eine lange Tradition. Seit etwa Mitte des 14. Jahrhunderts sind sie in Europa bekannt, was zumindest durch etliche Verbote belegt ist. Zu Zentren der Kartenherstellung in Deutschland entwickelten sich im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert die Handelsstädte Augsburg, Nürnberg, Straßburg, Köln und Frankfurt. Auch in der Kurpfalz - und hier insbesondere in Mannheim - gab es mindestens seit 1737 Kartenmacher. Die Illustrationen spiegeln den Zeitgeist verschiedener Epochen wider: Sie zeigen Alltagsszenen, Phantastisches und Witziges, sie dienen der Bildung oder auch der Produktwerbung.

Im Lobdengau-Museum wird nun ein Ausschnitt aus der Produktion in Mannheim und der Kurpfalz gezeigt. Herr Jürgen Platz aus Ladenburg hat hierfür besondere Stücke aus seiner umfangreichen Spielkartensammlung zusammengestellt. Tarockkartenspiele aus den Reiss-Engelhorn-Museen ergänzen die Präsentation.

Dauer:
13.05.2020 – 30.09.2020

Öffnungszeiten:
Mi. 15:00 – 18:00 Uhr
Sa. 14:00 – 17:00 Uhr
So. 11:00 – 17:00 Uhr

außerdem geöffnet:
Himmelfahrt u. Pfingstmontag
14:00 – 17:00 Uhr

Ort:
Lobdengau-Museum
Amtshof 1
68526 Ladenburg