Meldung

Neue Ladesäulen in den Weihergärten


Mit einem gemeinsamen Pressetermin wurden die neuen Ladesäulen im Wohngebiet Weihergärten offiziell in Betrieb genommen. Neben Bürgermeister Stefan Schmutz und der Mobilitätsbeauftragten Anna Struve nahmen auch Andreas Gißler von der Heidelberger Energiegenossenschaft eG (HEG) sowie Marius Steigerwald, Werkstudent und Stadtrat a.D., teil.

Bürgermeister Schmutz betonte die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Mit den neuen Ladesäulen setzen wir ein weiteres Zeichen für die Mobilitätswende. Für Ladenburg ist klar: Zukunftsfähige Mobilität ist vielfältig, aber nur mit emissionsfreien Fahrzeugen, sprich Elektroautos, möglich.“ Damit stehen in Ladenburg nun insgesamt 28 Ladepunkte an acht verschiedenen Standorten zur Verfügung.

Die Ladesäulen erfüllen einen langgehegten Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner in den Weihergärten. Gerade hier ist der Bedarf besonders hoch, da viele Haushalte aufgrund der räumlichen Gegebenheiten keine Möglichkeit haben, eine private Wallbox am eigenen Haus zu installieren.

Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für lokale Zusammenarbeit: Die Stadt Ladenburg stellte den Standort am Parkplatz „Im Unteren Rech“ zur Verfügung, während die Heidelberger Energiegenossenschaft eG (HEG) die Ladesäulen errichtete und künftig betreiben wird.

Technische Besonderheit:
Die neue Anlage bietet vier öffentlich zugängliche Ladepunkte, die jeweils eine Ladeleistung von 22 kW haben und auch parallel genutzt werden können. Die Investitionskosten von 35.000 Euro wurden durch die HEG getragen; zusätzlich flossen 10.000 Euro Fördermittel aus dem Landesprogramm Charge@BW.

Hintergrund zur HEG:
Die Heidelberger Energiegenossenschaft eG engagiert sich aktiv für die Energiewende. Mit dem Fokus auf eine dezentrale, ökologische Energieversorgung baut sie kontinuierlich Photovoltaikanlagen aus und betreibt Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Mannheim, Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis. Auf diese Weise unterstützt die HEG eine klimafreundliche Mobilität und bietet Bürgerinnen und Bürgern nachhaltige Alternativen im Verkehrssektor.