Landeszuschüsse von 1 Million Euro
Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat auf Antrag der Stadt Ladenburg Fördermaßnahmen in das Programm des Landes Baden-Württemberg für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur aufgenommen. Damit verknüpft ist der Zugang zu Fördermitteln in Höhe von rund 1 Million Euro für lokale Maßnahmen, die den Fuß- und Radverkehr vor Ort verbessern. Die Beantragung und Finanzierung erfolgt über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).
Bürgermeister Stefan Schmutz zeigt sich sehr erfreut über diese Förderung: „Wir setzen mit diesen Projekten langersehnte und wichtige Akzente für ein attraktives Radwegenetz und barrierefreie Fußwege. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diese Entwicklung seit vielen Jahren so engagiert begleiten.“
Neben dem bereits hergestellten barrierefreien Zugang zur Kirchenstraße in unmittelbarer Nähe zur Stadtbibliothek, für den die Stadt 136.620 Euro Zuwendung erhalten hat, bezuschusst das Land Baden-Württemberg auch den Bau einer neuen Fahrradstraße im Industriegebiet Altwasser. Damit wird ein bedeutender Schritt zur Weiterentwicklung der städtischen Radverkehrsinfrastruktur ermöglicht. Die Realisierung der Maßnahme ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Für die Umsetzung wird ein bestehender Wirtschaftsweg teilweise neu gebaut und teilweise umgestaltet. Künftig soll dieser Abschnitt als Fahrradstraße und Zubringer zum neuen Radschnellweg zwischen Mannheim- und Heidelberg ausgewiesen werden, wobei eine durchgängige Nutzung nur für Radfahrende möglich sein wird. Die voraussichtliche Zuwendung für diese Maßnahme beträgt 516.600 Euro.
Eine weitere Förderzusage bezieht sich auf den Neubau eines Geh- und Radweges entlang der Giulinistraße, ebenfalls im Industriegebiet Altwasser. Durch eine Trennung der Verkehrsteilnehmenden soll deren Sicherheit verbessert werden. Zugleich soll die Erschließung einen Beitrag leisten, den Schwerlastverkehr auf reguläre Parkplätze zu verweisen. Die voraussichtliche Zuwendung für diese Maßnahme beträgt 225.000 Euro.
Ein ebenfalls wichtiger Baustein für eine Erhöhung der Fußverkehrsfreundlichkeit ist der weitere Ausbau barrierefreier Bushaltestellen im Stadtgebiet. Für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen „Am Graben“ und „Ruckelshausen“ beträgt die voraussichtliche Zuwendung 152.558 Euro.